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Obrigkeit und Regierungswechsel!

Heute wollen wir uns, im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl, ein paar Gedanken zum Thema „Obrigkeit und Regierungswechsel“ machen.

Am kommenden Sonntag ist es nun so weit: „Vorgezogene Neuwahlen!“

Unter Umständen gibt's dann eine neue Regierung in unserem Land, vielleicht kommt aber auch wieder die alte Regierung an die Macht. Die einen mögen mit dem Ausgang der Wahlen zufrieden sein, andere werden enttäuscht sein. Wie auch immer, jeder denke ich wünscht sich, dass die Regierung die Probleme in den Griff bekommt und es mit unserem Land irgendwie mal bergauf geht. Auch wenn es nach menschlichem Ermessen so aussehen mag als würde das „Volk“ seine Regierung selbst wählen, dürfen wir als Christen doch eines mit Sicherheit wissen, nämlich, dass egal wer es letztlich sein wird, nur deswegen an die Macht kommt, weil Gott es so geplant hat. Nun mag der eine oder andere sagen: „Moment mal, so einfach geht das nicht. Es gibt ja viele schreckliche und gottlose Regierungen...“ Dennoch, ob sie es wissen oder nicht, und ob sie es wollen oder nicht, dienen sie Gott dazu, seine Pläne mit der Menschheit zu erfüllen. Gott selbst ist es, der einmal zulassen wird, dass der Antichrist die ganze Welt regieren wird, und der selbe Gott wird es auch sein, der Jesus Christus als Weltherrscher einsetzen wird.

Es ist auch der selbe Gott der dem Pharao über Ägypten Macht gab, auch wenn dieser es nicht wahrhaben wollte.

Röm 9,17 Denn die Schrift sagt zum Pharao: «Eben dazu habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.»

Auch Nebukadnezar, der König von Babylon, wird in der Schrift als ein Knecht Gottes bezeichnet. Auch wenn er meinte, er hätte alles aus eigener Kraft erreicht, so wissen wir doch, dass er es nur erreichen konnte, in dem Gott es zuließ. Am Ende, als er überaus hochmütig wurde, lies Gott ein Gericht über ihn kommen, bis Nebukadnezar erkannte, dass nicht er es war der die Dinge lenkte, sondern Gott allein. Wer möchte kann diese Begebenheiten im Buch Daniel Kapitel 4 einmal nachlesen. Hier möchte ich nur die letzten vier Verse zum lesen geben, um zu zeigen, zu welcher Einsicht Nebukadnezar kam.

Dan 4,31-34 Aber nach Verlauf der Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel empor, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Da lobte ich den Höchsten und pries den, der ewig lebt, und verherrlichte ihn, dessen Herrschaft eine ewige ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt; gegen welchen alle, die auf Erden wohnen, wie nichts zu rechnen sind; er verfährt, wie er will, mit dem Heer des Himmels und mit denen, die auf Erden wohnen, und niemand ist, der seiner Hand wehren kann, noch zu ihm sagen dürfte: Was machst du? Zu derselben Zeit, als mir mein Verstand wiederkam, kehrte mit der königlichen Ehre auch meine Würde und mein gutes Aussehen wieder; meine Räte und Großen suchten mich auf, und ich ward wieder über mein Königreich gesetzt und erhielt noch größere Macht. Nun lobe und erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist richtig, und seine Wege sind gerecht; wer aber stolz einhergeht, den kann er demütigen!

Auch im Römerbrief finden wir klare Anweisungen, wie wir als Christen uns unseren Regierungen gegenüber zu verhalten haben.

Röm 13,1-7 Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die vorhandenen aber sind von Gott verordnet. Wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Ordnung Gottes; die aber widerstreben, ziehen sich selbst die Verurteilung zu. Denn die Herrscher sind nicht wegen guten Werken zu fürchten, sondern wegen bösen! Willst du also die Obrigkeit nicht fürchten, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen! Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zur Strafe an dem, der das Böse tut. Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalb zahlet ihr ja auch Steuern; denn sie sind Gottes Diener, die eben dazu bestellt sind. So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer, Zoll, dem der Zoll, Furcht, dem die Furcht, Ehre, dem die Ehre gebührt.

Die einzige Einschränkung in der Unterordnung besteht darin, wenn unsere Regierung von uns etwas verlangen würde, was gegen Gottes Willen verstoßen würde und wir mit unserem Glauben nicht vereinbaren könnten, wir Gott mehr gehorchen müssten als Menschen.

Apg 5,28-29 Haben wir euch nicht streng verboten, in diesem Namen zu lehren? Und siehe, ihr habt mit eurer Lehre Jerusalem erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen! Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!

Fassen wir noch einmal kurz zusammen. Jede Regierung und Obrigkeit ist von Gott eingesetzt, wir sollen uns ihr unterordnen, es sei denn sie würde etwas von uns verlangen, was mit Gottes Willen nicht mehr zu vereinbaren wäre, dann müssten wir Gott mehr gehorchen als Menschen. Hierzu könnt ihr auch gerne mal im Buch Daniel Kapitel 6 nachlesen.

Im 1 Timotheus Brief finden wir noch einen weiteren Punkt, wie wir mit unseren Regierungen umgehen sollen.

1Tim 2,1-4 So ermahne ich euch nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Wir sollen also auch für unsere Regierungen beten. Dabei muss uns immer wieder klar werden, dass wir als Kinder Gottes das Vorrecht des Gebets haben und dieses uns zur Verfügung stehende Mittel nicht zu unterschätzen ist. So mit sollen wir auch für unsere Regierung Fürbitte leisten.

Jak 5,16 ...Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Wenn nun einer von euch denkt: „Oh, das hatte ich ja ganz vergessen, für unsere Regierung zu beten!“ dem bekennen ich hier, dass es mir genauso gegangen ist. Wenn ich auch für etliche Menschen Fürbitte tun durfte, ein Herr Schröder, eine Frau Merkel, ein Herr Fischer oder ein Herr Stoiber usw. sind, sofern sie überhaupt vorkamen, die Topausnahmen im Gebet. Ich denke wir sollten uns bemühen und auch Gott darum bitten, dass wir in diesem Punkt mehr Disziplin aufbringen.

Was nun die neue Regierung letztlich bringen wird, in wie weit sie die Hoffnungen der Bürger erfüllen wird usw. wird sich zeigen. Eines sollten wir jedoch unter keinen Umständen vergessen. Sie stehen an der Spitze und haben die Aufgabe eine Volke zu regieren, dass sich immer weiter von Gott entfernt. Unter dem Druck der Öffentlichkeit, wird Abtreibung verharmlost, obwohl es aus der Sicht Gottes Mord ist, Homo Ehen werden von Gesetzeswegen her genehmigt usw.! Da das Volk, auch bei einem unter Umständen anstehenden Regierungswechsel, das Selbe bleibt, würde ich also nicht allzu viel erwarten. Denn die Bibel sagt eines ganz klar.

Spr 14,34 Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.

Das es mit unserem Volk wirklich einmal bergauf geht, bedarf es nicht eines Regierungswechsels im politischen Sinne, sondern eine Regierungswechsels auf geistiger Ebne. Dieser Wechsel, vollzieht sich nicht auf eine Schlag im ganzen Volk, sondern beginnt bei jedem einzelnen Menschen.

Es ist der Wechsel von der Herrschaft Satans zur Herrschaft Gottes!!!

Der Wechsel aus dem Reich der Finsternis in das Reich des geliebten Sohnes Gottes!!!

Ein jeder von uns gehörte auch einstmals zu denen die riefen: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!“ Wir alle waren auch einst in der Finsternis gefangen und unter die Herrschaft der Sünde verkauft. Auch wir waren Diener der Ungerechtigkeit, Deiner Satans. Aber es kam eben bei einem jeden einzelnen von uns zu einem Regierungswechsel. Somit ist nun nicht mehr Satan, sondern Jesus Christus unser Herr.

Röm 6,17-23 Gott aber sei Dank, dass ihr Knechte der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, dem ihr euch übergeben habt. Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden. Ich muss menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinigkeit und der Gesetzwidrigkeit gestellt habt, um gesetzwidrig zu handeln, so stellet nun eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung. Denn als ihr Knechte der Sünde waret, da waret ihr frei gegenüber der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämet; denn das Ende derselben ist der Tod. Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn.

Röm 6,12-13 So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so dass ihr seinen Lüsten gehorchet; gebet auch nicht eure Glieder der Sünde hin, als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebet euch selbst Gott hin, als solche, die aus Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott, als Waffen der Gerechtigkeit.

Unsere vornehmste Aufgabe ist es, Menschen die Botschaft des Evangeliums weiter zu geben. Wenn wir dies als Kinder Gottes gewissenhaft tun, wird dies mit Sicherheit Auswirkungen auf unser Umfeld haben und je mehr sich dieser Herausforderung stellen, um so Größer kann der Einfluss werden. Lasst uns nicht vergessen was Jesus uns in der Bibel klar zu verstehen gibt.

Mt 5,13-16 Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man’s salzen ? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Liebe Geschwister,

2 Kor 5,20 So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott.

Möge der Herr uns helfen, hier treue Diener zu sein, von ihm gesandt, als Botschafter Gottes, einer verlorenen, gottlosen Welt, die Frohe Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus zu verkündigen.

Ich wünsche und allen noch Gottes reichen Segen,

euer Wolfgang