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Hat der Mensch ein Recht auf Leben?

Wenn man sich heute mit Menschen unterhält fällt einem auf das immer wieder Argumente kommen wie „Mein Leben gehört mir, damit kann ich machen was ich will!” Viele meinen ihr Leben gehöre ihnen selbst. Sie meinen sofern sie an Gott glauben er habe es ihnen geschenkt. Sehr viele Menschen glauben überhaupt nicht an Gott und glauben das sie ihr Leben einem Zufall zu verdanken haben bzw. einer durch Zufall entstandenen Ordnung der Natur. Wenn wir nun die Bibel betrachten muss ich sagen weder die einen, die an Evolution glauben haben recht, noch die, die glauben Gott habe ihnen das Leben geschenkt. Ich möchte dies an einem einfachen Beispiel erklären.

Wenn ich bei mir zu Hause 2 DVD Player habe, und einer von euch hat keinen dann habe ich vier Möglichkeiten zu handeln. Entweder du bekommst keinen von mir, ich verkaufe dir einen, ich schenke dir einen oder ich leihe dir einen.

Wollen wir nun den ersten Fall betrachten, du bekommst keinen von mir. Was sind nun die Konsequenzen? Ich behalte meinen DVD Player und du hast nichts.

Der zweite Fall ich verkaufe dir einen. Du würdest also einen DVD Player besitzen, nachdem du mir den vereinbarten Preis bezahlt hast. Du wärst dann Besitzer und Eigentümer des DVD Players, könntest damit machen was du willst ohne mir darüber Rechenschaft ablegen zu müssen. Meine Ansprüche wären erloschen, da du den Preis bezahlt hättest.

Der dritte Fall ich schenke dir einen. Was wären hier die Konsequenzen? Du hättest einen DVD Player. Du wärst der Eigentümer und der Besitzer. Du könntest damit machen was du willst und müsstest mir keine Rechenschaft darüber ablegen. Ich hätte auch keinerlei Anspruch mehr darauf.

Der vierte Fall ich leihe dir einen. Du hättest somit einen DVD Player, könntest aber nicht damit tun und lassen was du möchtest. Du wärst nur Besitzer, ich aber der Eigentümer. Ich könnte von dir Rechenschaft verlangen was du damit machst, ich könnte dir Bedingungen stellen die du erfüllen musst, das ich ihn dir weiterhin überlasse. Wenn ich wollte kann ich ihn einfach so oder bei einem Verstoß gegen die Bedingungen jederzeit von dir zurück verlangen. Du hättest keinen Anspruch darauf.

Jetzt gibt es ja in dieser Welt in der Rechtsprechung ein sogenanntes Gewohnheitsrecht, das besagt das wenn etwas lange geduldet wird kann es zu deinem Recht werden obwohl du sonst keinen Rechtsanspruch hättest. So etwas gibt es bei Gott nicht!

Sehen wir uns nun die Fälle aus der Sicht des Lebens an.

Hätte Gott uns kein Leben gegeben, hätten wir keines. Ich denke jeder hat den Schöpfungsbericht schon mal gelesen.

1Mo 1,1-2 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern....

Bei der Erschaffung des Menschen lesen wir in

1Mo 2,7 Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

Auch an vielen anderen Stellen der Bibel finden wir diesbezüglich Aussagen.

Ps 90,2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Jes 45,18 Denn also spricht der HERR, der Schöpfer des Himmels, der Gott, der die Erde gebildet und bereitet hat; - er hat sie nicht erschaffen, dass sie leer sein soll, sondern um bewohnt zu sein hat er sie gebildet -: Ich bin der HERR und sonst ist keiner!

Joh 1,1-5 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Kol 1,16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;

Offb 4,11 Würdig bist du, unser Herr und Gott, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!

Hätte also Gott uns nicht das Leben gegeben hätten wir logischerweise auch keines. Also bleiben noch drei Möglichkeiten; verkauft, geschenkt oder geliehen?

Hätte Gott uns unser Leben verkauft, müssten wir einen vereinbarten Preis bezahlen. Wir hätten dann die Rechte an unserem Leben erkauft, bräuchten ihm gegenüber keinerlei Rechenschaft ablegen und er hätte keinerlei Ansprüche mehr an uns. Nun ist es aber offenbar, das es weder einen Preis für unser Leben gibt noch das wir auch nur das kleinste Gott geben könnten. Wir kommen in diese Welt und bringen nichts mit. Gott stellt uns alles was wir um uns herum haben nur zur Verfügung. Eigentümer von allem bleibt er. Wir sind lediglich Verwalter seiner Güter. Das zeigt sich auch daran das egal was wir auch hier Besitzen mögen, nichts mit nehmen können. Da uns also nichts gehört könnten wir nicht einmal den allerkleinsten Preis bezahlen. Somit fällt auch diese Möglichkeit weg.

Joh 1,11 Er kam in sein Eigentum...

Ps 74,16 Dein ist der Tag, dein ist auch die Nacht, du hast das Licht und die Sonne bereitet.

Ps 89,12 Dein ist der Himmel, dir gehört auch die Erde, der Weltkreis und was ihn erfüllt; du hast es alles gegründet.

Mt 16,26 ...was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?

1Tim 6,7 ...wir haben nichts in die Welt gebracht; so ist es klar, dass wir auch nichts hinausnehmen können.

Schauen wir was wäre wenn Gott uns das Leben geschenkt hätte. Wir hätten Leben, wir wären Besitzer und Eigentümer unseres Lebens. Gott hätte keinerlei Anspruch darauf, wir könnten tun und lassen was wir wollen und er dürfte es uns auch nicht mehr weg nehmen.

Wollen wir nun den vierten Fall untersuchen. Gott gab uns Leben. Aber dieses Leben war von Anfang an an Bedingungen geknüpft.

1Mo 2,15-17 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bauete und bewahrete. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welchen Tages du davon issest, musst du unbedingt sterben!

Der Mensch hätte also ursprünglich ewiges Leben gehabt. War es erkauft? Geschenkt? Nein, denn Gott gab es umsonst aber er knüpfte es an eine Bedingung. Man könnte sagen es war eine Dauerleihgabe. Der Mensch durfte das Leben solange behalten wie er sich an die Spielregeln hielt.

Tat er es? Nein er übertrat das Gebot Gottes und Gott musste seinem Wort getreu die Strafe vollziehen. Der Mensch musste sterben. Gott forderte das Leben zurück das er dem Menschen verliehen hatte. Der Mensch war eben nur Besitzer, aber Gott der Eigentümer. Durch diese Begebenheiten musste Gott sie auch aus dem Paradies verweisen. Überlegt mal die ersten Menschen hatten täglich persönlichen Umgang mit dem lebendigen Gott. Aber eben die Sünde trennte die Menschen von nun an von Gott. Der Mensch war ein gefallenes Geschöpf, getrennt von Gott, und musste wegen seiner Sünde sterben.

Manch einer mag sich nun fragen was hat das mit mir zu tun?

Durch die Sünde kam der Tod in die Welt. Es gab vorher auf der Welt den Tod nicht. Wir lesen in

Röm 5,12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hindurchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.

Der Tod trifft also alle Menschen ohne Ausnahme. Es sind die selben Spielregeln wie damals am Anfang. Es gibt keinen Menschen der nicht gesündigt hätte und somit auch keinen der aus der Gerechtigkeit Gottes heraus nicht auch den Tod verdient hat.

Röm 6,23 Denn der Tod ist der Sünde Sold...

Hebr 9,27 und so gewiss den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht...

Hat nun der Mensch ein Recht auf Leben? Nein! Gott fordert unser Leben zurück weil wir alle gesündigt haben. Um hier falschen Gedanken vorzubeugen. Wenn auch der Mensch kein Recht auf Leben hat, da er ja nur Besitzer ist und nicht Eigentümer des Lebens ist, hat er trotzdem nicht das Recht anderen Menschen ihr Leben zu nehmen. Nur Gott allein kann Leben geben und auch nur Gott hat das Recht Leben zu nehmen.

Es ist ja schon interessant das niemand erklären kann was Leben ist. Nicht einmal der schlauste Medizin Professor kann es dir sagen. Er kann dir sagen was Auswirkungen des Lebens sind wie z.B. das dein Herz schlägt, das Elektroimpulse durch deine Nervenbahnen laufen usw. aber was das Leben ist kann er dir nicht erklären.

Hier kann uns nur Gottes Wort eine Erklärung geben. Das Leben ist eine Person! Nämlich Jesus Christus.

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

Jesus Christus ist das Leben. Wir können nur sagen wir leben oder wir haben Leben. Er dagegen sagt ich BIN das Leben. Der Tod ist das Gegenteil vom Leben. Tod bedeutet Trennung von dem der das Leben ist, Trennung von Jesus, Trennung von Gott. In diesem Zustand befindet sich der nicht erlöste Mensch.

Halten wir noch einmal kurz fest. Der Mensch hat vor Gott kein Recht auf Leben, da es nur geliehen ist und so lange währt wie der Mensch nicht sündigt. Alle Menschen haben gesündigt. Selbst Menschen die den Eindruck erwecken sie würden nur Gutes tun sind Sünder und somit zum Tode verurteilt.

Pred 7,20 Weil kein Mensch auf Erden so gerecht ist, dass er Gutes tut, ohne zu sündigen.

Jetzt sagen Menschen immer wieder ja ich habe gesündigt, aber ich lebe immer noch! Normaler weiße wäre es das Recht Gottes das Leben in dem Moment da einer die erste Sünde begeht zurück zu fordern. Aber Gott ist Langmütig und Geduldig. Er möchte nicht das der Mensch stirbt und ewig verloren ist.

Röm 2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu erkennen, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Hes 18,20 Die Seele, welche sündigt, die soll sterben!...

Hes 18,23 ...habe ich etwa Gefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehre und lebe?

Apg 3,19 So tut nun Buße und bekehret euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden

Gott ist absolut heilig, absolut wahrhaftig und absolut Gerecht. Er kann Sünde nicht ungestraft lassen. Deswegen konnte er auch nicht einfach so vergeben und darüber hinwegsehen. Er musste einen Ausweg schaffen. Das heißt er musste nicht, aber er tat es weil Gott auch ein liebender Gott ist.

Joh 3,16 Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Ewiges Leben, unvergängliches Leben. Hier kommt eine neue Dimension auf.  Wie kann Gott dies nun machen. Er sandte seinen einzigen Sohn Jesus Christus in die Welt. Jesus verließ die Herrlichkeit beim Vater und wurde als Mensch geboren. Er hatte das selbe Leben wie wir es auch haben, aber er hatte noch mehr. Er hatte das Leben in sich selbst da er das Leben ist. Er war der einzige Mensch auf dieser Welt der nie gesündigt hatte. Folglich hatte Gott der Vater auch kein Recht ihm das Leben zu nehmen. Er tat es auch nicht. Jesus Christus hat es selbst gesagt.

Joh 10,17-18 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf dass ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

Jesus befolgte den Auftrag den er von seinem Vater empfangen hatte und weil er selbst sein Leben hingab kann er uns im Tod vertreten. Er eröffnete die Möglichkeit das jeder der an ihn und an sein stellvertretendes Opfer glaubt vergeben wird. Jesus nahm auf sich was eigentlich eben nicht seine Strafe wäre sondern unsere. Der Platz am Kreuz wäre unser aller Platz nach der Gerechtigkeit Gottes.

Jesus schenkt uns Vergebung, er hat den Schuldschein beglichen der gegen uns stand. Wer dies im Glauben annimmt, der wird nicht mehr gerichtet, weil Jesus bereits alles bezahlt hat.

Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Joh 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

Es gibt keinen anderen Weg, es gibt keine andere Grundlage der Vergebung. Nur der Glaube an Jesus kann uns retten.

Glaubst du an Jesus? Hast du Buße getan und dich bekehrt zu ihm und ihn aufgenommen in deinem Leben?

Joh 1,12-13 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Bist du aus Gott geboren?

Joh 3,5-7 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleische geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, das ist Geist. Lass dich's nicht wundern, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden!

Sag hast du das erlebt? Bist du Wiedergeboren? Ist deine Schuld vergeben? Bist du ein Kind Gottes? Hast du Heilsgewissheit? Kannst du berichten von einem Moment in deinem Leben wo du mit deiner ganzen Schuld und Sünde zu Jesus gekommen bist, ihn um Vergebung und ihn danach in dein Leben aufgenommen hast?

Wenn nicht dann komm doch heut zu Jesus, er wartet schon so lange auf dich. Dein Leben kann heute neu werden. Ich bitte dich an Christi Statt: Lass dich versöhnen mit Gott. Zögere nicht und denke das hat Zeit. Heute kann dein Tag sein.

Pred 8,8 Kein Mensch hat Macht über den Wind, dass er den Wind zurückhalten könnte; so gebietet auch keiner über den Tag des Todes...

Pred 3,2 Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und Gepflanztes ausreuten hat seine Zeit;

Pred 9,12 Denn auch seine Zeit kennt der Mensch nicht, so wenig wie die Fische, welche mit dem bösen Netze gefangen werden, und wie die Vögel, welche man mit der Schlinge fängt; gleich diesen werden auch die Menschenkinder gefangen zur Zeit des Unglücks, wenn es plötzlich über sie kommt.

Ich möchte nun zum Schluss kommen. Wenn du jetzt merkst ich bin noch ein verlorener Sünder, noch nicht Wiedergeboren, noch kein Kind Gottes dann kannst du mir gern schreiben unter ww-augsburg@freenet.de Wir werden uns noch mal über die Erlösung austauschen und wenn du möchtest auch gemeinsam beten. Du musst keinen Kraftakt vollbringen oder erst dein Leben bereinigen. Du darfst so zu Jesus kommen wie du bist. Möge der Herr dir helfen, dir Gnade schenken und auch den Mut schenken diesen Schritt zu ihm hin heute zu tun.

Himmlischer Vater hab du jetzt dank für diesen Tag. Ich danke dir dafür das du noch Gnade schenkst und Menschen den Weg zu dir finden dürfen. Ich bitte dich sprich du jetzt weiter in den Herzen zu uns. Dir allein sei Lob und Preis und Ehre in Jesu Namen, Amen.

Möge der Herr dir Gnade schenken und dich Segnen

dein Wolfgang