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Kind Gottes des Vaters und Knecht des Herrn Jesus Christus!

Die meisten von euch sind ja bereits erlöste Kinder Gottes und wissen um die Unauflöslichkeit dieser Beziehung zwischen dem Vater und seine Kindern bescheid. Die meisten wissen auch, dass wir einzig und allein aus Gnade gerettet sind, welche uns durch den Glauben an Jesus Christus und sein vollbrachtes Erlösungswerk am Kreuz zu Teil wird, und nicht aus irgendwelchen Werken oder guten Taten.

Dennoch sagt die Bibel, ist der Glaube ohne Werke tot in sich. Auch Jesus fordert uns auf, unser Licht leuchten zu lassen. Wenn wir nun als Christen im Licht des Herrn leben, wird uns der Heilige Geist führen, leiten und auch drängen.

Röm 8,14 Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.

Gott hat für jedes seiner Kinder eine individuellen Plan und er gibt einem Jeden die Gaben die er zur Erfüllung dieses Plans braucht.

Keiner hat alle Gaben empfangen und keiner hat keine Gaben empfangen. Somit sind wir als Geschwister auf einander angewiesen und Gott möchte, dass wir uns gegenseitig ergänzen.

Keiner sollte sagen ich gehöre nicht dazu, weil ich diese oder jene Gabe nicht habe. Wichtig ist, seine Gaben zu entdecken und sich vom Herrn führen und zeigen zu lassen, wo ER einen haben möchte.

Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Durch die moderne Technik ist es heute so, dass Gott auch im Internet gute Werke vorbereitet und manche seiner Kinder in diesen Dienst stellt.

Durch die Anonymität im Internet fällt es manchem leichter sich mit seinen Problemen zu öffnen. Leider ist es aber auch oft so, dass die unter Umständen großen Distanzen ein intensives, persönliches Kennenlernen erschweren, so bleibt es meist bei Chat- und Mailkontakten bzw. auch hin und wieder bei Telefongesprächen. Gerade hier, wenn der Andere uns nur anhand von dem kennt, was er von uns liest bzw. auch am Telefon hört ist es um so wichtiger, dass wir auf unsere WORTE acht geben. Es geht nicht nur darum WAS wir sagen sondern auch WIE wir etwas sagen. Das beides am PC nicht immer einfach ist, haben denke ich die meisten hier schon selbst erfahren müssen. Manchmal werden Sätze falsch verstanden, ein anderes mal klicken einen 5 Leute gleichzeitig an und wieder ein anderes mal ist zuhause soviel Tumult und Ablenkung, dass man sich fast nicht auf die Gespräche konzentrieren kann. Trotz allem gelten für Gespräche im Internet die selben Regeln und Maßstäbe wie sie auch für den persönlichen Kontakt gelten und wir sollten bemüht sein diese auch Umzusetzen, schließlich wollen wir ja durch den Dienst, den wir aus Gnade tun dürfen, Gott ehren.

Wie gesagt, da man im Internet meist nur Worte liest sollten wir um so mehr acht darauf haben WAS und WIE wir etwas sagen. Ich möchte nun ein paar Stellen aus der Bibel mit euch anschauen, die uns das Wesen der Kinder Gottes verdeutlichen sollen, damit wir ein Zeugnis zur Ehre Gottes sein dürfen.

Kol 4,6 Eure Rede sei allezeit anmutig, mit Salz gewürzt, damit ihr wisset, wie ihr einem jeden antworten sollt.

Ein Ältester unsere Gemeinde erzählte einmal, wie er diesen Satz am Anfang seines Glaubenslebens „falsch" umgesetzt hatte. Er dachte, man solle jedem eine „gesalzene" Antwort geben. Eines Tages musste er aber erkennen, dass seine Antworten nicht „gesalzen" waren sondern „gepfeffert"! Salz, das weiß denke ich jeder hier macht etwas „schmackhaft". Auch bekommt man auf Salz hin „Durst" und man freut sich wenn man ein Glas frisches „Wasser" gereicht bekommt. Wir sollten also darauf achten, dass unser Rede mit „Salz gewürzt" ist, weder „gepfeffert" noch „versalzen"!

Ein weitere Punkt ist, dass manche das Internet nur dazu benutzen um über irgendwelche Dinge zu streiten. Auch hier müssen wir acht haben, das wir uns in so etwas nicht hineinziehen lassen.

2Tim 2,23 Die törichten und unziemlichen Streitfragen aber meide, da du weißt, dass sie nur Streit erzeugen.

Lasst uns also darauf bedacht sein, ehrlich gemeinte Fragen in Liebe zu beantworten, wenn  wir aber sicher merken, dass unser Gegenüber nur auf Streit und Provokation aus ist, sollten wir nicht weiter darauf eingehen.

2Tim 2,24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann...

Also auch hier sollen wir milde sein gegen JEDERMANN

...lehrtüchtig...

Aber in Liebe!

...fähig die Bösen zu tragen...

Wer für das Evangelium eintritt braucht sich nicht der Illusion hingeben, dass er sich „nur" Freunde macht. Es war schon immer so und es ist auch heute so, dass Menschen am Evangelium Anstoß nehmen und die, die für die Wahrheit eintreten erbittert bekämpfen. Lasst uns darauf acht haben, dass wir uns nicht auf deren Niveau herablassen und anfangen mit gleichen Bandagen zu kämpfen.

Jesus fordert uns auf:

Mt 5,44-48 ...Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf dass ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!

Nun weiter mit den Eigenschaften eines Knechts des Herrn.

2 Tim 2,25-26 mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisend, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden, aus der Schlinge des Teufels heraus, von welchem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.

Lasst uns dies nie vergessen, das wir in Sanftmut handeln sollen.

Jesus sagt:

Mt 11,29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig...

Im weiteren Verlauf des Zweiten Briefes an Timotheus warnt Paulus davor, dass „in den letzten Tagen schwere Zeiten" eintreten werden.

2Tim 3,1-5 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind, treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott; dabei haben sie den Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie. Solche meide!

Ich denke viel trefflicher kann unsere Gesellschaft nicht mehr beschrieben werden!!!

Umso mehr wir erkennen dürfen, dass derartiges sich immer mehr breit macht, um so mehr dürfen wir auch erkennen, dass die „letzten Tage" bereits laufen.

Wie viele es noch sein werden weiß Gott allein!

Da wir nun wissen, dass sogar die Bibel von „schweren Zeiten" spricht, sollten wir uns nicht entmutigen lassen, auch wenn es manches mal wie ein „Kampf gegen Windmühlen" wirkt.

Lasst uns nie vergessen, der HERR ist es, der SEINE Gemeinde baut!

Eph 5,14-21 Darum spricht er: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dir Christus leuchten! Sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kaufet die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern suchet zu verstehen, was des Herrn Wille sei! Und berauschet euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern werdet voll Geistes, - und redet miteinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern und singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen und saget allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, und seid dabei einander untertan in der Furcht Christi.

Kol 3,12-14 Ziehet nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, ertraget einander und vergebet einander, wenn einer wider den andern zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Über dies alles aber habet die Liebe, welche das Band der Vollkommenheit ist.

Möge der Herr uns dabei zur Seite stehen und uns helfen nicht nur HÖRER sondern auch TÄTER seines Wortes zu werden.

Gott segne euch,

euer Wolfgang