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Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert...

Zunächst möchte ich euch zwei kurze Berichte weitergeben.

1. Bericht

Am 10. September 2001 befand sich der Evangelist Bill Fay nach einem Vortrag im Staat Washington in einer Maschine der American Airlines auf dem Rückflug nach Hause. Von seinem Platz aus beobachtete er eine Stewardess, die versuchte, mit einer Weinflasche einen Block Eis in kleinere Stück zu zertrümmern. Da Fay befürchtete, das nicht ungefährliche Unterfangen könne mit einer Verletzung enden, erhob er sich von seinem Sitz, um der Stewardess seine Sorge mitzuteilen. Die Frau war gerührt, dass sich ein Fremder Gedanken über ihr Wohlbefinden machte. Es ergab sich ein Gespräch, bei dem Fay der Stewardess ein evangelistisches Traktat übergeben konnte. Kurze Zeit später trat sie an Fays Platz und fragte: »Das ist nun schon das sechste Mal, dass ich eine solche Schrift erhalte. Was möchte Gott von mir?« »Ihr Leben!«, antwortete Bill Fay. Wenige Minuten danach übergab sie im Gebet ihr Leben Jesus Christus und nahm ihn im Glauben als ihren persönlichen Herrn und Erlöser an. Am nächsten Tag wurde diese Maschine der American Airlines durch Terroristenhand als erste von zweien in einen der Zwillingstürme des World Trade Center gelenkt. Auf der Liste der Toten fand sich der Name der Stewardess. Am Dienstag, dem 11. September, nur Stunden nach ihrer Umkehr zu Gott, war sie eingetreten in die ewige Herrlichkeit ihres Erlösers. Niemand weiß, was der nächste Tag bringen wird. Das Morgen liegt nicht in unserer Hand. Wenn Gott ruft, gibt es keinen geeigneteren Zeitpunkt darauf zu reagieren, als den jetzigen Augenblick.

 

2. Bericht

Während der Bekämpfung eines Waldbrandes wurden einige Feuerwehrleute von den Flammen eingeschlossen, ohne sich der Gefahr bewusst zu sein. Der Pilot eines einmotorigen Flugzeugs erkannte von oben die tödliche Falle und entschloss sich, unter Gefahr seiner Maschine und seines Lebens, die Männer am Boden zu warnen. Er setzte zum Tiefflug an und warf in ihrer unmittelbaren Nähe eine an einem Gewicht befestigte Notiz ab: »Ihr werdet von dem Feuer eingeschlossen. Ich kann von hier einen sicheren Weg sehen und werde euch nach draußen führen.« Die Männer glaubten der Botschaft von oben. Sofort ließen sie ihre Arbeitsgeräte fallen und folgten eilig der Bahn des rettenden Fliegers. An manchen Stellen verblieb zwischen den sich schließenden Flammenwänden nur noch ein schmaler feuerfreier Korridor. Gerade rechtzeitig gelang es dem Piloten, die Feuerwehrleute auf eine sichere Straße zu bringen. Was wäre gewesen, wenn die Feuerwehrleute zuerst diskutiert hätten, ob man den Worten des Piloten vertrauen kann?

Soweit die 2 Berichte.

In dem Vers der über dem heutigen Thema steht heißt es:

„Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert..."

Diese Redewendung finden wir fünf mal in der Bibel. Dreimal im ersten Timotheus Brief, einmal im zweiten Timotheus Brief und einmal im Brief an Titus. Obwohl Paulus zum Teil spezifische Aussagen anführt, bezieht er sich doch auch auf das ganze Wort Gottes.

Was finden wir für weitere Aussagen in der Bibel über das Wort Gottes?

Zum einen ist es ein EWIGES Wort, dass für immer Gültigkeit hat.

Mt 24,35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Die Worte des Herrn werden nicht vergehen. Das ist etwas was wir heute schon deutlich wahrnehmen können obwohl der Zeitpunkt da Himmel und Erde vergehen werden noch nicht gekommen ist. Kein Buch der Welt wurde sosehr gehasst und geliebt, geglaubt und zu widerlegen versucht wie die Bibel. Kein Buch der Welt hat alle Angriffe so überstanden und solche eine Verbreitung erlangt wie die Bibel. Man hat versucht sie auszurotten, aber die Bibel hat es überlebt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Bibel die Wahrheit ist.

Joh 17,17 ...Dein Wort ist Wahrheit.

Wenn die Bibel die Wahrheit ist, dann ist folglich alles was nicht mit der Bibel in Einklang steht Lüge. Das die Bibel die Wahrheit ist, denke ich haben die meisten von euch selbst erfahren und glauben es auch. Die meisten Menschen allerdings lehnen die Bibel als Wahrheit ab.

Warum ist das so?

Unter anderem sicherlich eben gerade deswegen weil sie die Wahrheit ist. Sie demaskiert den Menschen und überführt ihn, sie ist ein Spiegel den Gott uns vorhält, ein Spiegel der uns zeigt wie wir wirklich sind und nicht ein retuschiertes, schöngemaltes Bild, wie wir uns so gern sehen. Sie überführt uns von dem wahren Zustand in dem wir uns befinden. Aber genau das ist es, was Menschen dazu veranlasst, der Bibel nicht zu glauben. Sie wollen lieber in ihrer Selbsttäuschung weiterleben.

Die Bibel ist auch ein Wegweißer für unser Leben.

Ps 119,105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht für meinen Pfad.

Wir erhalten in der Bibel Richtungsweißung für unser tägliches Leben. Sie hilft bei Entscheidungen den Willen Gottes zu erkennen und das richtige zu tun.

Die Biel vermittelt auch Trost und Freude.

Ps 119,50 Das ist mein Trost in meinem Elend, dass dein Wort mich erquickt.

Sie kann Trost spenden und Hoffnung schenken, wo alle menschlichen Worte nichts mehr erreichen. Sie kann Freude bereiten in Not, Verfolgung und Leid.

Wenn mich heute einer nach meiner Einstellung zur Bibel fragt, kann ich getrost mit den Worten des Psalmisten antworten:

Ps 119,162 Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.

Es gibt keine wertvolleres Buch als die Bibel, nicht nach dem Kaufpreis, aber nach dem Inhalt. Allerdings ist sie nur für den wertvoll, der sie liest bzw. hört, aber vor allem nur für den, der ihr glaubt und danach handelt. Wer dies beherzigt, wird ein Fundament für sein Leben finden, das Fundament JESUS CHRISTUS, auf dem er sein Leben aufbauen kann. Die Bibel ist von hinten bis vorne ein Zeugnis und ein Hinweiß auf den von Gott gesandten Erlöser, durch den wir Vergebung unserer Schuld, Ewiges Leben und Frieden mit Gott erlangen können.

Joh 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Niemand muss erst verloren gehen, denn die Menschen sind es bereits!

Niemand muss sich erst den Zorn Gottes zuziehen, denn er lastet bereits auf allen Menschen!

Niemand muss oder kann sich selbst erlösen oder erretten, denn dafür kam Jesus Christus in die Welt!

Niemand müsste die ewige Strafe selbst tragen!

Joh 3,16 Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Das einzige was alle Menschen tun müssten ist GLAUBEN!

Apg 16,30-31 ...was muss ich tun, um gerettet zu werden? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!

Röm 1,16-17 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: «Der Gerechte wird infolge von Glauben leben».

1Kor 1,21-29 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben. Während nämlich die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, predigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit; jenen, den Berufenen aber, sowohl Juden als Griechen, predigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn Gottes «Torheit» ist weiser als die Menschen sind, und Gottes «Schwachheit» ist stärker als die Menschen sind. Sehet doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viel Adelige; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen, und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist; auf dass sich vor Gott kein Fleisch rühme.

Gott segne euch,

euer Wolfgang