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Glaube und Liebe

Jesus sagt in

Joh 13,34-35 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet; dass, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Die Liebe zwischen den Geschwistern ist ein Kennzeichen der Kinder Gottes. Jesus fordert sie nicht nur von uns, sondern er selbst macht sie erst möglich. Er ist es auch der sagt: Liebet eure Feinde! Kann es echte Kinder Gottes geben die nicht lieben? Ich wage zu behaupten nein! Das mag jetzt für den einen oder anderen eine harte Antwort sein, aber wenn wir die Bibel im Zusammenhang lesen, schließt es die Möglichkeit aus!

1Jo 4,20-21 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, - und seinen Bruder [doch] hasst, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht! Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

Diese Liebe die der Herr von uns fordert, ist eine Liebe, die wir in der Welt nicht finden können, denn die Welt hat sie nicht. Es ist gerade für uns deutschsprachigen sehr schwer dies alles zu differenzieren, da wir nur dieses eine Wort „Liebe“ haben. Im griechischen werden mehrere Arten von Liebe erwähnt, die alle etwas anderes meinen.

Zum Beispiel

Agape = Bruderliebe
Eros = zwischenmenschliche geschlechtliche Liebe
usw.

Die Liebe aber die in 1 Johannes 4 angesprochen wir, ist eine Liebe die ein Mensch nicht von sich aus hervorbringen kann! Es ist eine übernatürliche Liebe, eine Gabe Gottes die eben nur Gottes Kinder haben. Es ist eine Gabe, die JEDES Kind Gottes hat, da sie Bestandteil der Geistesfrucht ist. Deswegen kann Jesus auch sagen sie ist ein Erkennungszeichen seiner Jünger.

Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

1Jo 4,7 Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott.

Jeder der aus Gott geboren ist, hat diese Liebe die von Gott kommt, denn es ist die selbe Liebe mit der Gott uns liebt.

Röm 5,5 ... die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.

Paulus sagt in

1Kor 12,31-13 Strebet aber nach den besten Gaben; doch zeige ich euch jetzt einen noch weit vortrefflicheren Weg: Wenn ich mit Menschen- und Engelzungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich weissagen kann und alle Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis habe, und wenn ich allen Glauben besitze, so dass ich Berge versetze, habe aber keine Liebe, so bin ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe austeile und meinen Leib hergebe, damit ich verbrannt werde, habe aber keine Liebe, so nützt es mir nichts! Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört nimmer auf, wo doch die Prophezeiungen ein Ende haben werden, das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufgehoben werden soll. Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk abgetan. Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindisch war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

Die LIEBE ist die GRÖßTE! Geschwister; Paulus sagt jeden Dienst den wir tun, jede Gabe die wir einsetzen usw. ist OHNE DIE LIEBE nichts wert! Die Liebe ist der Dreh- und Angelpunkt des Glaubens. Die Liebe zu seiner Schöpfung war es, die den Vater veranlasste seinen Sohn zu senden!

Die Liebe war es, die Jesus dazu gebracht hat ans Kreuz zu gehen! Es war auch die Liebe, zu einer in Sünden gefallenen Welt, die Jesus antrieb! In Lk 19,10 lesen wir:

Lk 19,10 denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Geschwister die Liebe die Jesus uns hier zeigt ist eine Retterliebe, eine Liebe die durchaus sehr einseitig sein kann, denn die meisten Menschen wollen es nicht annehmen! Bereits Jesus musste diese schmerzliche Erfahrung machen!

Lk 19,41-44 Und als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn doch auch du erkannt hättest an diesem deinem Tage, was zu deinem Frieden dient! Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen, dass Tage über dich kommen werden, da deine Feinde einen Wall gegen dich aufwerfen, dich ringsum einschließen und von allen Seiten ängstigen und dich dem Erdboden gleich machen werden, auch deine Kinder in dir, und in dir keinen Stein auf dem andern lassen werden, darum, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast!

Mt 23,37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!

Geschwister es war damals so und es ist auch heute noch so. Wenn wir den Menschen von Jesus Christus erzählen, wie oft erleben wir Ablehnung, Gleichgültigkeit, Hass usw.! Und wie Jesus über Jerusalem weinte, so sollten auch wir um die Städte um uns herum Leid tragen! Können wir gleichgültig zusehen wie Millionen von Menschen ins Verderben rennen? Geschwister lasst uns doch dem Herrn die Treue halten!

Wenn Jesus zu seinem Vater sagt:

Joh 17,18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.

Jesus sagt in

Mt 28,19-20 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Wenn nun auch manch einer von euch sagt, ICH kann das nicht, so sage ich euch jeder von uns hat Gaben, der eine diese, der andere jene! Keiner muss, oder soll alleine ans Werk gehen, aber jeder soll ein treuer Verwalter dessen sein, was Gott ihm anvertraut hat.

Im Lukas Evangelium Kapitel 19 von Vers 12-27 erzählt Jesus eine Geschichte!

Lk 1912-27 Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen und alsdann wiederzukommen. Da rief er zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! Seine Bürger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns König werde! Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er die Königswürde empfangen, da ließ er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt habe. Da kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen! Und er sprach zu ihm: Recht so, du braver Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte! Und der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erworben! Er sprach auch zu diesem: Und du sollst über fünf Städte gesetzt sein! Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich im Schweißtuch aufbewahrt habe! Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast. Da sprach er zu ihm: Aus deinem Munde will ich dich richten, du böser Knecht! Wusstest du, dass ich ein strenger Mann bin, dass ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du denn mein Geld nicht auf der Bank angelegt, so dass ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen hätte einziehen können? Und zu den Umstehenden sprach er: Nehmet ihm das Pfund und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat! Da sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Pfunde! Ich sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich König über sie werde, bringet her und erwürget sie vor mir!

Geschwister, jeder der Knechte hatte empfangen, und handelte damit. Bis auf einen! Die, die damit handelten, gewannen unterschiedlich viel dazu, und der Herr lobte sie, weil sie treu waren! Der, der nicht handelte hatte keine Belohnung zu erwarten. So wird es auch bei uns eines Tages sein, wenn unser Tun von Jesus beurteilt wird!

Sicherlich, am schlimmsten waren die dran, die seine Feinde waren. So wie sie in der Geschichte erwürgt wurden, so wird auch eines Tages das Gericht über alle Menschen ergehen, die Jesus nicht als ihren Herrn annehmen wollten! Lasst uns also handeln, bis ER kommt. Wenn du nun sagst ICH habe nicht empfangen, dann stimmt das nicht, denn jeder hat von uns hat MINDESTENS ein Gabe! Nämlich die Gabe des Gebetes! Geschwister beten zu dürfen ist ein Vorrecht für die Kinder Gottes! Echtes Gebet kann nur von Gläubigen ausgehen! Ich denke Paulus war vor seiner Bekehrung auch jeden Tag am beten, aber sein „Geplapper” war nicht zu vergleichen mit dem Gebet nach seiner Bekehrung.

Apg 9,11-12 Der Herr sprach zu ihm: Steh auf und gehe in die Gasse, welche man «die Gerade» nennt, und frage im Hause des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. DENN SIEHE, ER BETET; und er hat in einem Gesicht einen Mann gesehen, namens Ananias, der hereinkam und ihm die Hände auflegte, damit er wieder sehend werde.

Ich muss zugeben, dass auch ich mir wünsche, mehr beten zu können! Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, aber wir sollten eines nie vergessen, egal wie unscheinbar uns dieser Dienst auch vorkommen mag!

Jak 5,16 ...Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.

1Tim 2,1-4 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit; denn solches ist gut und angenehm vor Gott unsrem Retter, welcher will, dass  alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

VOR ALLEN DINGEN! Geschwister, ich denke wir können die Wichtigkeit des Gebetes gar nicht genug erkennen, aber wenn wir sehen wie viel Zeit Jesus im Gebet verbracht hat, können wir es erahnen! Wenn Jesus es aber schon so dringend nötig hatte zu beten, wie viel dringender nötig haben es wir! Ich denke jeder von uns kann mit den Jüngern ausrufen: „HERR LEHRE UNS BETEN!”

Geschwister es ist eine Gabe die jeder von uns hat! Lasst sie uns auch einsetzen!

In diesem Sinne möchte ich euch nochmals daran erinnern, dass heute ab 22:00 Uhr hier im Chat der erste LifeHouse Treffpunkt satt findet. Thomas Meyerhöfer wird dann auch dort sein, um über seine Arbeit zu berichten, und Fragen zu beantworten! Ich lade jeden, der sich hier mit uns zusammen tun möchte, recht herzlich dazu ein! Unser Ziel ist es für LifeHouse zu beten, dass von dort aus, durch ihren Dienst, das Evangelium verbreitet werden kann. Selbst Paulus hatte um Gebetsunterstützung gebeten!

Eph 6,18-20 Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen, auch für mich, damit mir ein Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums kundzutun, für welches ich ein Botschafter bin in Ketten, auf dass ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.

Nun liegen zwar Thomas und die anderen nicht in Ketten, aber wir wollen gemeinsam mit ihnen vor den Herrn treten!

Eph 6,12 denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].

Hebr 10,19-24 Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, welchen er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, und einen [so] großen Priester über das Haus Gottes haben, so lasset uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Glaubenszuversicht, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser. Lasset uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken - denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat -; und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken,

Ich wünsche ich euch allen Gottes reichen Segen

euer Wolfgang