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Glaube

Viele Menschen sagen, ich glaube nur was ich sehe, andere sagen glauben heißt nichts wissen, wieder andere sagen sie glauben an gar nichts und andere sagen wiederum sie glauben an einen Gott! Der Glaube aber von dem die Bibel im neuen Testament spricht ist der glaube an Jesus Christus! Nicht einfach nur der Glaube an einen Gott!

Jak 2,19 Du glaubst, dass ein einziger Gott ist? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es - und zittern.

Das heißt der Glaube an einen Gott rettet niemanden!

Der Glaube ist aber zugleich der Schlüssel um zu Gott zu kommen!

Hebr 11,6 Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde.

Wer also nicht einmal glaubt, kann nicht zu Gott kommen!

Der Glaube ist auch das Mittel das Gott zur Errettung gebraucht!

Eph 2,8-9 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Wir sehen also der Glaube ist das Mittel, durch den uns die Gnade zu teil wird! Wie sieht nun dieser Glauben aus? Ist es nur ein für wahr halten historischer Tatsachen? Reicht es zu sagen ich glaube, dass Jesus gelebt hat, das er gestorben und auferstanden ist? Oder ist Glauben, wie ihn die Bibel beschreibt etwas anderes?

In der Bibel wird uns von Thomas berichtet!

Joh 20,24-31 Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten ihm die andern Jünger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und lege meinen Finger in das Nägelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht! Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum dort und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die in diesem Buche nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und dass ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen!

Thomas kannte Jesus, er sah all die Wunder die Jesus wirkte, auch die Auferweckung von Lazarus hat er mit erlebt! Aber, dass Jesus selbst lebt und auferstanden ist, das konnte er nicht glauben! Das Jesus den Tod besiegt hatte, das war zu viel für ihn! Aber der zeigte sich ihm und lies ihn die Finger in die Nägelmale legen! Und da glaubte er, weil er gesehen hatte! Jesus sagt, selig sind die, die nicht sehen und doch glauben! Wenn man etwas sieht, ist es wissen und nicht glauben! Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang davon, dass echter Glaube eine felsenfeste Überzeugung ist, von etwas, das man nicht sehen kann!

Hebr 11,1 Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Dieser Glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dass er allmächtig ist, dass ihm nichts unmöglich ist usw. wird immer und immer wieder auf die Probe gestellt! Nicht nur bei uns! Die Bibel ist voll von Glaubensprüfungen und von Glaubenszeugnissen. Ich denke die meisten von euch kennen etliche Stellen! Ob wir nun Noah, Abraham, David usw. ansehen! Wer will kann mal im Hebräerbrief im 11. Kapitel nachlesen!

Sie alle hatten eines gemeinsam! Sie handelten aus Glauben! Echter Glaube heißt, standhaft sein!

Hebr 10,38-39 «Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben; zieht er sich aber aus Feigheit zurück, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.» Wir aber sind nicht von denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern die da glauben zur Rettung der Seele.

Einer der markantesten Jünger in Glaubensdingen ist Petrus!

Mt 14,27-31 Jesus aber redete alsbald mit ihnen und sprach: Seid getrost! Ich bin's; fürchtet euch nicht! Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?

Petrus glaubte, und er handelte aus Glauben! Er trat aus dem Boot hinaus und stand auf dem Wasser! Aber als er den Blick von Jesus weg wandte, und den Sturm sah, fürchtete er sich! Jesus rettete ihn, nachdem Petrus um Hilfe schrie! Jesus sagte zu ihm nicht, du Ungläubiger, sondern du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?

Ich denke jeder von uns hat schon Situationen erlebt, in denen er ins Zweifeln gekommen ist! Wo man sich die Frage stellt, kann es überhaupt sein, was ich da glaube, oder bilde ich mir das alles nur ein? Ich danke dem Herrn, dass ich immer wieder Dinge mit ihm erleben darf, die mir in solchen Momenten weiterhelfen! Dinge die, ja wie soll ich sagen, einfach unbeschreiblich sind! Jemand der ungläubig ist würde diese Dinge wahrscheinlich als Zufall bezeichnen, egal wie klein die Wahrscheinlichkeit wäre!

Aber Geschwister, es sind Dinge die weit über jede Form eines Zufalls hinaus gehen! Es sind Dinge die sich NUR durch GOTT selbst erklären lassen! Somit wächst der Glaube auch an den Erlebnissen mit Gott! Er wird fester und verwurzelter!

Das schönste an Petrus finde ich, ist sein Versagen! Bitte nicht falsch verstehen! Aber in ihm denke ich finden wir uns alle wieder, weil auch wir oft versagen! Ich meine es mag sein, dass unter euch einer oder mehrere dabei sind die von sich sagen können ICH NICHT! Aber Geschwister, jeden von uns kann's treffen! Keiner weiß in welche Situationen wir noch kommen werden! Wenn es einmal zu Verfolgung kommt, zu Bedrängnis usw. wie schnell werden auch wir ANGST bekommen?

Wir können hier, wo wir in Frieden und Religionsfreiheit leben, leicht ein Bekenntnis ablegen! Aber wie oft denken wir heimlich, uns wird's schon nicht treffen? Auch Petrus, hielt sich für einen Supertypen, und ich bin mir absolut sicher, dass er das was er sagte auch so meinte! Aber Geschwister, wie sehr hat er versagt als es darauf ankam?

Lk 22,31-34 Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du dich dereinst bekehrst, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen! Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst!

Wir wissen alle, dass Petrus versagt hatte! Und auch wir sind ständigen Angriffen ausgesetzt!

2Kor 11,14-15 ...der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit...

Einmal kommt Satan getarnt um uns zu verführen, in ganz frommen Gewand!

Ein anderes mal lesen wir in

1Petr 5,8-9 Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne; dem widerstehet, fest im Glauben, da ihr wisset, dass eure Brüder in der Welt die gleichen Leiden erdulden.

In solchen Situationen heißt es ausharren und die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen!

Eph 6,10-17 Im übrigen, meine Brüder, erstarket im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet. So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.

Geschwister, wenn wir durchhalten und standhaft sind, gilt auch uns was in Petr 5,10-11 geschrieben steht!

Petr 5,10-11 Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus berufen hat, wird euch selbst nach kurzem Leiden zubereiten, festigen, stärken, gründen. Sein ist die Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Aber auch wenn wir versagen wie Petrus, wenn wir meinen Gott kann mit uns nichts mehr anfangen! Geschwister, der Herr wusste es bei Petrus im voraus, und er weiß es auch bei uns im voraus! Und wie er zu Petrus gesagt hat: „Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre!” so betet er auch für uns! In Johannes 17. im Hohen Priesterlichen Gebet bittet Jesus für seine Jünger, die damals bei ihm waren, dass der Vater sie bewahren soll!

Aber in Joh 17,20 kommt eine der größten schönsten Stellen der ganzen Bibel

Joh 17,20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden!

Ist das nicht eine großartige Zusage?

Jesus selbst bittet für mich, für dich, für uns beim seinem und unserem Vater um Bewahrung! Wollen wir glauben, dass Gott es auch tun wird? Aber sicher doch, Halleluja! Danke Herr, für dein Wort! Amen!

So lasst uns frohen Mutes weiter den Weg mit dem Herrn gehen, immer im festen Vertrauen, dass er uns ans Ziel bringt!

Hebr 12,1-2 ...lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt, im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens...!

Nächste Woche werden wir dann an dieser Stelle weiter machen und einmal betrachten, was Glaube mit Liebe und mit Werken zu tun hat! Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und Gottes reichen Segen

euer Wolfgang