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Gedanken zu Christi Himmelfahrt

Eph 1,15-22 Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von der Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten euer zu gedenken, dass der Gott unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr wisst, welches die Hoffnung seiner Berufung und welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen sei, welches auch die überwältigende Größe seiner Macht sei an uns, die wir glauben, vermöge der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, welche er wirksam gemacht hat in Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen - und wobei er alles unter seine Füße tat und ihn zum Haupt über alles der Gemeinde gab, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt...

Die Himmelfahrt Jesu ist ein sehr gutes Bild für die Machtverhältnisse wie wir sie in der Bibel sehen dürfen.

Jesus wurde erhöht! Er steht über den Dingen und alles ist unter seinen Füßen.

Wollen wir uns die Begebenheiten der Kreuzigung und Auferstehung Jesu noch einmal  kurz verdeutlichen.

Jesus wurde gefangen genommen.

Gott lies all das zu.

Dennoch war dies zuerst ein vermeintlicher Triumph des Feindes.

Lk 22,53 Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hand nicht gegen mich ausgestreckt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.

Die Finsternis triumphierte über das Licht, der größte Feind Satans war besiegt und hing am Kreuz. Das ganze spitzte sich zu bis zu einem Moment, nämlich als Jesus wusste er hat den Sieg errungen. Er hat den Auftrag treu erfüllt. Dies bestätigte der Herr mit den Worten:

Joh 19,30 ...Es ist vollbracht!...

Jesus wusste in diesem Moment sein Sieg ist errungen.

Er hatte, obwohl es in diesem Moment noch nach Niederlage aussah, über Satan triumphiert.

Kol 2,15 ...und hat ausgezogen die Fürstentümer und die Gewaltigen und sie schaugetragen öffentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst.

Diesen Sieg, den Jesus am Kreuz errungen hat, wurde für die Jünger erst bei der Auferstehung richtig sichtbar. Satan war besiegt, der, der die Macht des Todes hatte, war entmachtet.

Aber Jesus war nach wie vor auf der Erde. Er hatte eine siegreiche Schlacht geschlagen und nun war es an der Zeit, wieder den Platz einzunehmen, den er vorher bereits hatte. Er kehrte als Sieger zurück in den Himmel zu seinem Vater, von dem er ursprünglich ausgegangen war.

Obwohl die Jünger sicherlich wollten, dass er bei ihnen bleibt, sagte Jesus ihnen klar dass er gehen muss. Er gab ihnen aber auch die Verheißung, dass er sie nicht als Waisen zurücklassen wolle, sondern das er ihnen einen anderen Tröster vom Vater senden wolle, nämlich den Heiligen Geist, der dann an Pfingsten ausgegossen wurde. Dies konnte nicht geschehen, bevor Jesus verherrlicht war.

Joh 7,39 Das sagte er aber von dem Geiste, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

Joh 16,7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.

Er musste, um die Stellvertretung für uns vollständig zu ermöglichen, sein Blut im Himmel dem Vater als Opfer darbringen und sein Amt als Hoher Priester im Himmel einnehmen. Durch die Tatsache, dass Jesus nun unser Hoher Priester ist, haben wir freien Zugang zum Vater.

Hebr 9,26-28 Nun aber ist er einmal gegen das Ende der Weltzeiten hin erschienen zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst; und so gewiss den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht, so wird auch Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal ohne Sünde denen erscheinen, die auf ihn warten, zum Heil.

Hebr 10,11-14 Und jeder Priester steht da und verrichtet täglich den Gottesdienst und bringt öfters dieselben Opfer dar, welche doch niemals Sünden wegnehmen können; dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt und wartet hinfort, bis alle seine Feinde als Schemel seiner Füße hingelegt werden; denn mit einem einzigen Opfer hat er die, welche geheiligt werden, für immer vollendet.

Ferner hat die Himmelfahrt noch den Grund uns eine Stätte in des Vaters Haus zu zubereiten.

Joh 14,2-3 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

Hier gibt uns Jesus auch gleich die Verheißung seines zweiten Kommens um die Gemeinde zu sich zu nehmen. Auch die Jünger bekamen direkt bei der Himmelfahrt Jesus diese Verheißung nochmals bestätigt.

Apg 1,9-11 Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und vor ihren Augen weg. Und als sie unverwandt gen Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in gleicher Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

Wir sehen also, dass dies ja auch noch nicht das Ende ist, sondern sein zweites kommen bevorsteht.

Momentan ist die Zeit der neutestamentlichen Gemeinde. Sie bzw. jeder einzelne der zu dieser Gemeinde gehört ist als Botschafter des Herrn eingesetzt, um seine Frohe Botschaft, das Evangelium Jesus Christi, weiterzugeben. Sie soll Licht in der Finsternis sein. Eines Tages wird sie von der Erde verschwinden und das Böse seinen triumphalen Lauf nehmen. Doch ist der Sieg keine Frage mehr, denn Jesus Triumph bleibt in alle Ewigkeit bestehen. Dies ausführlich abzuhandeln wäre hier viel zu umfangreich.

So wollen wir nur noch einmal kurz zusammenfassen.

Was sind die Auswirkungen der Himmelfahrt für uns?

Jesus kann uns durch sein Opfer vertreten.

Er ist unser Hoher Priester.

Er vertritt uns vor Gott dem Vater und legt Fürsprache für uns ein.

Er hat uns den Weg zu Gott geebnet.

Er bereitet uns eine Stätte.

Er sandte uns den Heiligen Geist, den wir bei der Wiedergeburt empfangen haben.

Er wird wiederkommen um uns zu sich zu nehmen.

Ich denke dies ist so das wesentliche was es mit uns zu tun hat.

Möge der Herr euch segnen,

euer Wolfgang