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Botschaft eines Weckers

Gestern Abend, bzw. Nachts kam mein Kleiner zu uns ins Schlafzimmer weil er schlecht geträumt hatte. Wie es hin und wieder so ist, bestätigte die Ausnahme die Regel und der durfte bei uns im Bett schlafen. Als ich im Verlauf der Nacht mehrmals austreten musste, wurde der Platz in meinem Bett immer weniger, bis ich mich letztlich um 6:00 Uhr dazu entschlossen habe, lieber in die Küche abzubiegen und stille Zeit zu machen, als nochmals den Kampf um ein Stück Matratze auf mich zu nehmen. Wie es einem dann so geht, verfliegt die Zeit im Gebet. Ich war gerade in Gedanken beim OHK für Donnerstag und betete über das Thema als ich auf einmal ein „Tüt” vernahm. Versucht mich nicht davon stressen zu lassen, verharrte ich im Gebet. Jedoch dauerte es nicht lange, da kam wieder dieses nervige „Tüt”. Dies ging dann die nächsten zwei Minuten so weiter. Kaum hatte ich dieses „Tüt” erfolgreich ignoriert, wechselte der Rhythmus zu „Tüt Tüt”. Im weiteren Verlauf von zwei Minuten wurde es zu einem „Tüt Tüt Tüt” und weitere zwei Minuten später, war es ein derartig nerviges „Tüt Tüt Tüt Tüt Tüt Tüt Tüt Tüt ...............!” Um nicht alle Menschen im Umkreis zu wecken und um meine Ohren und Nerven zu schonen, beschloss ich ihn nun doch einfach abzuschalten worauf wieder diese wohltuende Ruhe einkehrte. Jedoch weckte ich vorher meinen Kleinen und meine Frau, indem ich einfach das Licht einschaltete. Als ich wieder in die Küche ging, wurde mir das ganze auf einmal zu so einer Botschaft, dass ich beschlossen habe, sie Euch weiter zu geben.

Wenn wir die Zeichen der Zeit und die geistige Entwicklung in unserem Land und in der Welt anschauen sehen wir wie wichtig „Wecker” auch hier währen. Und ich denke es ist wirklich die Zeit, für ein „Tüt Tüt Tüt Tüt Tüt .............!” Aber, wie krass wurde mir bewusst, dass der Feind am besten weiß, wo unsere „Snooze-Taste” ist, jener berühmte Schlummer Knopf, mit dem man den Wecker für 7 Minuten zum schweigen bringt.

Diese „Snooze-Taste” hat so viele verschiedene Erscheinungsformen. Unterhaltung, Sorgen, manchmal auch Freunde usw. ! Viele Dinge, die uns dazu verleiten, das Wichtigste zu vernachlässigen, nämlich ein Wecker für Gott zu sein. Es sind Dinge, die uns, wenn auch nur eine Zeitlang, zum Verstummen bringen - zum Schweigen bringen. Jeder der nun schon einmal diese Erfahrung mit einer „Snooze-Taste” gemacht hat, weiß auch was das Ende ist, wenn man sie zu oft drückt!

„ZU SPÄT”

Während es im Alltag, maximal einen ordentlichen Anpfiff vom Chef gibt, bedeutet für die Menschen um uns herum ein „ZU SPÄT” ewiges Verloren sein. Für uns heißt das „ZU SPÄT” nicht mehr wirken können! Bei all diesen ehrlich gesagt nicht sehr erfreulichen Gedanken, durfte ich doch einen Trost erfahren. Als ich ins Schlafzimmer rüber ging und das Licht einschaltete, wachten meine Frau und mein Kleiner gleich auf.

Und genau so, ist es auch im Geistigen. Wenn das Licht des Evangeliums, das Licht Jesu zu den Menschen durchdringt, werden sie „Aufwachen”! Bei uns heute Morgen, war es „NOCH RECHTZEITIG”! Möge der Herr noch vielen Menschen schenken, das es für sie nicht eines Tages heißt „ZU SPÄT!” du hast deine Chance „VERSCHLAFEN” und bist nicht aufgewacht!

Möge der Herr aber auch uns bewahren, uns funktionsfähig halten und unsere „Snooze-Taste” vor dem Missbrauch des Feindes schützen, damit wir unserer Bestimmung gemäß „WECKER GOTTES” sein dürfen, ehe es einmal „ZU SPÄT” sein wird!

Als Botschafter an Christi Statt müssen wir die Werke dessen wirken, der uns gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht wo niemand wirken kann. Solange wir in der Welt sind, sind wir das Licht der Welt! (nach Joh 9,4-5)

Kol 4,3-6 Betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür öffne für das Wort, um das Geheimnis Christi auszusprechen, um dessentwillen ich auch gebunden bin, damit ich es so kundtue, wie ich reden soll. Wandelt in Weisheit gegen die, welche außerhalb [der Gemeinde] sind, und kaufet die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit anmutig, mit Salz gewürzt, damit ihr wisset, wie ihr einem jeden antworten sollt.

Eph 5,14-21 Darum spricht er: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dir Christus leuchten! Sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kaufet die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern suchet zu verstehen, was des Herrn Wille sei! Und berauschet euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern werdet voll Geistes und redet miteinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern und singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen und saget allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, und seid dabei einander untertan in der Furcht Christi.

Als Anregung lest doch mal Mat 26,36-46!

Offb 3,2-3 Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht merken, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.

Ich möchte euch nun bitten, euch mal 5 Minuten Zeit zu nehmen und euch ein paar Gedanken zu machen.

Wie sieht die „SCHLUMMERTASTE” in meinem Leben aus? Was benutzt der Feind, um mich zum schweigen zu bringen? Was kann ich für meinen Teil dazu tun, ein „WECKER GOTTES” zu sein?

Ich wünsche euch allen eine gesegnete Woche

euer Wolfgang