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Berufen zur Nachfolge

Wenn wir von Jesus nachfolgen reden, dann stolpern wir immer wieder über den Begriff JÜNGER! Ein Jünger ist ein lernender, der von einem Meister ausgebildet wird! Im Missionsbefehl lesen wir:

Mt 28,19-20 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Menschen zu Jüngern zu machen heißt, nachdem sie gläubig geworden sind, sie zu taufen und sie zu lehren. Wenn wir hier treu sind werden wir Gott verherrlichen.

Joh 15,8 Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringet und meine Jünger werdet.

In Joh 15,16 lesen wir:

Joh 15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, dass ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe...

Auch wir sollten nach dem Willen Gottes Jünger Jesu sein. Das heißt gläubig, getauft und lernend. Unser Lehrer und Meister ist Jesus Christus.

Mt 23,8+10 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer, Christus.

Durch den in uns wohnenden heiligen Geist lehrt er uns, aber auch gereifte Geschwister und die Gemeinde dienen am Wort und lehren uns.

2Tim 2,2 Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, welche fähig sein werden, auch andere zu lehren.

1Tim 4,13 Bis ich komme, halte an mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren.

Das ist das Prinzip Gottes. Dennoch gilt es eines zu beachten!

Jak 3,1 Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, dass wir ein strengeres Urteil empfangen!

Wer andere unterweist, muss sich klar sein, dass er vor Gott in der Verantwortung steht, was er lehrt. Aber heute wollen wir uns mehr mit der Berufung zur Jüngerschaft befassen. Bei den Aposteln fällt auf, dass immer der Ruf Jesus voranging. Er sprach, folget mir nach! Sie wurden berufen. Die Reaktion bei ihnen war immer die selbe.

Mt 4,19-22 Und er spricht zu ihnen: Folget mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen! Und sie verließen alsbald die Netze und folgten ihm nach. Und als er von da weiterging, sah er in einem Schiffe zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und dessen Bruder Johannes, mit ihrem Vater Zebedäus ihre Netze flicken; und er berief sie. Da verließen sie alsbald das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.

Mt 9,9 Und als Jesus von da weiter ging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus; und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.

Wir sehen hier, dass der Ruf an die Jünger erging, und sie zögerten nicht ihm zu folgen. Es gab aber auch viele, die Jesus von sich aus nachfolgen wollten, ohne das sie sein Ruf erreicht hatte. Sie hatten wahrscheinlich unterschiedliche Beweggründe für ihren Entschluss, jedoch musste Jesus ihre falschen Vorstellungen von Nachfolge immer wieder zurechtrücken. Er kannte ja ihre Gedanken und wusste somit auch wo sie eine falsche Vorstellung hatten. Er machte kein Geheimnis daraus, sondern sagte ihnen ganz klar was es heißt IHM nachzufolgen.

Dies Bedingungen wollen wir uns jetzt einmal etwas näher ansehen.

Mt 8,19-20 Und ein Schriftgelehrter trat herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst! Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Die Schriftgelehrten waren ja im Volk angesehene Leute, sie hatten bestimmt ihr Essen, ein eigenes Haus usw.! Jesus machte ihm nun klar, dass er selbst nichts dergleichen hat. Sogar die Tiere bauen sich ihre Nester und Höhlen, aber er hatte nichts wo er sein Haupt hinlegen konnte.

Mt 8,21-22 Ein anderer Jünger sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben! Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben!

Er Wollte seinen Vater begraben, aber Jesus machte ihm klar, dass es für die, die ihm Nachfolgen wichtigeres zu tun gibt. Er zögerte und war nicht von ganzem Herzen entschlossen. Er machte Abstriche: Ich will dir Folgen, aber noch nicht jetzt...!

Auch bei dem reichen Jüngling sehen wir etwas ähnliches. Hier war es der Reichtum, der sein Herz gefangen hielt.

Mt 19,21-22 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach! Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.

Jesus sagte es den Menschen damals was es heißt ihm zu folgen und seine Worte sind heute noch genauso gültig! Es hat sich nichts geändert!

Mt 16,24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will jemand mir nachfolgen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!

Er verleugne sich selber! Er nehme sein Kreuz auf sich! Und folge mir nach!

Jesus war und ist das ultimative Vorbild. Er suchte nicht seinen eigenen Willen, sondern den des Vaters. Er fügte sich in das Leiden ein, das ihm bestimmt war. Sind wir auch bereit dazu? Verleugnen wir uns selbst? Sind wir bereit, uns dem Willen Gottes restlos zu unterwerfen? Nun, diese Frage muss sich ein jeder von euch selbst beantworten!

Wie oft sollen wir dies denn tun? Einmal, zweimal, ...?

Lk 9,23 Er sprach aber zu allen: Will jemand mir nachkommen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich TÄGLICH und folge mir nach.

Geschwister, JEDEN TAG aufs neu sollen wir bereit sein! Was heißt das nun sich selbst verleugnen? Sich selbst verleugnen heißt, sich ganz hingeben, mit allem was wir sind und haben. Das heißt seine EIGENEN Ansprüche abtreten! Aber nicht aus Zwang, sondern aus Liebe und Dankbarkeit zu Gott.

Jesus bezahlt den Preis für uns. Welchen? Sein eigenes Blut das vergossen wurde, sein Leib den er hingegeben hat! Er erwirbt damit ein Anrecht auf uns, er erkauft uns für seinen Vater.

1Kor 6,19-20 Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst angehöret? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlichet Gott mit eurem Leibe!

Offb 1,6 Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsren Sünden gewaschen und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater: ihm gehört die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit! Amen.

Offb 5,9 Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu brechen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott mit deinem Blut [Menschen] erkauft aus allen Stämmen und Zungen und Völkern und Nationen

Es tut auch heute noch Not, Menschen klar zu machen was es heißt Jesus nachzufolgen. Bereits damals waren etliche die ihm hinterherliefen. Aber sie waren sich der Ansprüche nicht bewusst. Jesus lies sie aber nicht in Unwissenheit, denn sie sollten sich freiwillig entscheiden ob sie diesen Weg gehen wollten.

Auch ich hatte sehr große Kämpfe am Anfang mit seinen Forderungen. Ich stellte mir immer und immer wieder die Frage: Bin ich bereit, diesen Weg zu gehen? Und ich fand erst Frieden, als ich diese Fragen für mich klären durfte und ihm von Herzen ein JA geben konnte. Es macht mir heute noch manchmal Angst, wenn ich daran denke was es alles bedeuten kann! Aber ich durfte erfahren, dass ER in uns das WOLLEN und das VOLLBRINGEN wirkt. Er zeiht und ruft, wie damals. Er selbst legte mir die Entscheidung ins Herz, und ich durfte JA sagen. Dies ist nun fast schon vier Jahre her, und ich muss sagen, ich habe es keinen einzigen Tag bereut. Die Dinge die man mit ihm erleben darf, seine Geborgenheit, seine Liebe, seine Fürsorge, seine Führung usw. sie entschädigen für alles. Wer dieses Gefühl seiner Nähe kennt, wird es gegen nichts mehr eintauschen wollen. Es ist wirklich ein kleiner Vorgeschmack auf die Ewigkeit.

Also Jesus lies die Menschen nicht im Unklaren, was es bedeutet ihm nachzufolgen.

Lk 14,25-33 Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern hasst, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir her kommt, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er genug habe zur gänzlichen Ausführung, damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und es nicht zu vollenden vermag, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten und zu sagen: Dieser Mensch fing an zu bauen und vermochte es nicht zu vollenden! Oder welcher König, der auszieht, um mit einem andern König Krieg zu führen, setzt sich nicht zuvor hin und berät, ob er imstande sei, mit zehntausend dem zu begegnen, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Wenn aber nicht, so sendet er, solange jener noch fern ist, eine Botschaft und bittet um die Friedensbedingungen. So kann auch keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.

Jesus Christus möchte den Platz in unserem Leben, der IHM allein zusteht! Den Platz Nummer 1 in unseren Herzen! ALLES andere muss hinter ihm stehen! Wenn Dinge in unserem Leben wichtiger werden als ER, dann haben wir keinen Frieden mehr und ich möchte heute jeden dazu ermutigen, sich doch einmal selbst zu prüfen. Welchen Platz hat Jesus Christus in deinem Leben? Wenn du feststellst, dass er nicht mehr diesen ersten Platz hat, setze alles daran IHM diesen Platz wieder zu geben. Sag es IHM, dass es dir leid tut und räume ihm seinen Platz wieder ein! Bitte ihn, wieder der MITTELPUNKT deines Lebens zu werden. Gib ihm dein Leben neu hin!

Jesus sagt in

Joh 12,26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.

Ist das nicht schon mehr als genug, von Gott geehrt zu sein?

Wenn wir uns ganz hingeben, wird unser Leben Gott verherrlichen. Sogar unser Tod, kann dann zu Gottes Verherrlichung sein!

Joh 21,18-19 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Solches aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Joh 21,20-22 Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte, der sich auch beim Abendmahl an seine Brust gelehnt und gefragt hatte: Herr, wer ist's, der dich verrät? Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was soll aber dieser? Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!

Geschwister, der Plan, den Gott für jeden einzelnen hat, ist unterschiedlich! Das hatten wir ja bereits bei dem Thema „Um Gottes Willen!” schon gesehen. Wir hatten auch gesehen, wie gut es ist, dass wir diesen Plan erkennen und uns ihn diesen Pan einfügen, bzw. einfügen lassen. Für die Welt sind wir NARREN UM CHRISTI WILLEN. Sie können es nicht verstehen, weil sie IHN nicht kennen! Aber ich sage euch, würden sie auch nur eine blassen Schimmer davon haben, welch ein Vorrecht es ist IHM dienen zu dürfen, sie würden sich die Finger danach abschlecken!

Lk 14,33 So kann auch keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.

Wenn du merkst etwas hält dich zurück, bitte Jesus dich davon frei zu machen!

Viele haben Angst vor Menschen! Aber ich bitte euch, ringt euch dazu durch Jesus zu bekennen.

Mt 10,32-37 Jeder nun, der mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater; wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater. Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

Wenn wir in Anfechtungen kommen, lasst uns immer wieder gegenseitig Mut machen, lasst uns füreinander beten, lasst uns gemeinsam Kämpfen für sein Reich! Und wenn wir Bedrängnis haben, lasst uns auf die Apostel schauen.

Apg 5,41 Sie aber gingen fröhlich vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, um Seines Namens willen Schmach zu leiden

Hebr 13,13 So lasset uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen!

Jesus nachzufolgen ist ein Entscheidung für das weitere Leben, und zwar in allen Bereichen unseres Lebens!

Lk 9,62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist nicht geschickt zum Reiche Gottes!

Hebr 12,1-22 Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt, im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete, die Schande nicht achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.

Jesus sagt in

Mt 11,29-30 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!

Geschwister, ER gibt uns die Kraft dazu, im zu folgen.

Jes 40,30-31 Knaben werden müde und matt, und Jünglinge fallen; die aber auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Spr 16,20 Wer auf das Wort achtet, findet Glück; und wohl dem, der auf den HERRN vertraut!

Jer 17,7 Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist!

1Petr 2,6 Darum steht in der Schrift: «Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, wertvollen Eckstein; und wer an ihn glaubt, soll nicht zuschanden werden.»

2Kor 4,6-14 Denn der Gott, welcher aus der Finsternis Licht hervorleuchten hieß, der hat es auch in unsern Herzen licht werden lassen zur Erleuchtung mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwengliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. Wir werden allenthalben bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung; wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um; wir tragen allezeit das Sterben Jesu am Leibe herum, damit auch das Leben Jesu an unsrem Leibe offenbar werde. Denn immerdar werden wir, die wir leben, dem Tode preisgegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unsrem sterblichen Fleische. So ist also der Tod wirksam in uns, das Leben aber in euch. Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, gemäß dem, was geschrieben steht: «Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet», so glauben auch wir, darum reden wir auch, Wir aber sind Gott allezeit zu danken schuldig für euch, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an zum Heil erwählt hat, in der Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit, wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unsres Herrn Jesus Christus. So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unsres Herrn, auch nicht meiner, der ich sein Gebundener bin; sondern leide Ungemach mit dem Evangelium, nach der Kraft Gottes, der uns gerettet und mit einem heiligen Ruf berufen hat, nicht nach unsren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben, jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unsres Retters Jesus Christus, der dem Tode die Macht genommen, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, für welches ich als Prediger und Apostel und Lehrer der Heiden eingesetzt worden bin. Aus diesem Grunde leide ich auch solches; aber ich schäme mich dessen nicht. Denn ich weiß, wem ich mein Vertrauen geschenkt habe, und ich bin überzeugt, dass er mächtig ist, das mir anvertraute Gut zu verwahren bis auf jenen Tag.

Mt 7,21-23 Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!

Geschwister, macht ganze Sache mit dem Herrn! Jesus sagt in

Joh 17,18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.

Wer heute seine Stimme vernimmt wie einstmals Jesaja: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Dann Möge der Herr, so es sein Wille ist, dir schenken, dass auch du ihm ein GANZES JA geben kannst und du sagen darfst: Hier bin ich, sende mich!

Möge der Herr uns helfen, dass wir am Ende unseres irdischen Lebens zu ihm sagen können:

Joh 17,4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden, indem ich das Werk vollendet habe, das du mir gegeben hast, dass ich es tun solle.

Möge der Herr euch segnen!

In IHM und seiner Liebe mit euch verbunden,

euer Wolfgang